



[drucken]Datum: 22.03.2010
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Manfred Weber, Alexander Repp, Timo Neeb, Eckhard Beutnagel, Alexej Rickert und Dr. Frank Wendzinski. |
Gießen | Auf Einladung von Dr. Frank Wendzinski, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Gießen-Friedberg, trafen sich die Vertreter der Bad Nauheimer Wirtschaftsverbände und Wirtschaftsförderer, der Landesgartenschau Bad Nauheim 2010 GmbH (LGS), der Kreishandwerker-schaft und der Handwerkskammer Wiesbaden im Gartenforum auf dem Goldstein-gelände. „Das Miteinander zu stärken und die parallel laufenden Aktivitäten der Be-teiligten transparenter zu machen, ist der Gedanke dieser Gesprächsrunde“ erläuterte Wendzinski. Die IHK nimmt dieses regionale Großereignis zum Anlass und wird im Mai den Jahresempfang auf dem LGS-Gelände durchführen.
„Während der Landesgartenschau (LGS) werden mehr als 500 000 Besucher erwartet. Sie werden nicht nur die Gartenschau besuchen, sondern sich auch über die vielfältigen Attraktionen und Angebote in der Stadt und in der Region informieren“ betonte LGS-Geschäftsführer Hartmut Kind. „Mehr als 6 200 Dauerkarten wurden bisher verkauft und alle in der Region, insbesondere der Einzelhandel, die Gastro-nomie und Hotellerie sollten die Landesgartenschau als Chance begreifen.“ Wie sich Geschäftsleute beteiligen können, erläuterte der Geschäftsführer anhand von attrak-tiven Präsentationsmöglichkeiten, die zum Marketing genutzt werden können.
Unter dem Thema „Landesgartenschau als Instrument zur Stadt- und Regionalent-wicklung“ stellte Alexej Rickert, Diplomand der Justus-Liebig-Universität Gießen, das Thema zu seiner Diplomarbeit vor. Sein Hauptanliegen ist es, die regionalökonomi-schen Effekte, die durch die Landesgartenschau in Bad Nauheim angestoßen wer-den, zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten.
Manfred Weber von der Handwerkskammer Wiesbaden und Alexander Repp von der Kreishandwerkerschaft des Wetteraukreises berichteten über verschiedene Ver-anstaltungen, die im Rahmen der LGS stattfinden. „Mit der Unterstützung der Hand-werkskammer Wiesbaden, der Kreishandwerkerschaft und den Innungen des Wetteraukreises haben Lehrlinge des regionalen Handwerks ein Teilstück der Fassade des Salinengebäudes im Goldsteinpark renoviert und einen Gartenpavillon im stilvollen Ambiente des Goldsteinparks geplant und erbaut“ berichtete Manfred Weber.
Katja Heiderich, Geschäftsführerin der Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH, berichtete über einen erfolgreichen Dauerkartenverkauf. „Die Stimmung der Bad Nauheimer Bürger und Einwohner der Region ist neugierig, erwartungsvoll und positiv im Hinblick auf die Landesgartenschau“ so Heiderich. Auch von Seiten der Gruppenveranstalter, Vereine und Verbände bestehe großes Interesse. Im Bereich Marketing und PR ist das Großevent ein Türöffner, es werde helfen, Bad Nauheim als Tagesausflugsziel für das Rhein Main Gebiet zu behaupten und auszubauen. „Im Bereich des Übernachtungstourismus wird das Gartenfestival gerne auch in Kombination mit anderen Bad Nauheimer Highlights, wie beispielsweise dem Rosenfest in Steinfurth, gebucht“ so Heiderich.
Mit mehreren Aktionen wird der Initiativkreis „Welcome to Bad Nauheim/Friedberg“ bei der Landesgartenschau 2010 aktiv werden. Es soll deutlich werden, warum die Region Bad Nauheim/Friedberg idealer Gastgeber für eine Nationalmannschaft während der Frauenfußballweltmeisterschaft 2011 in Deutschland ist. Attraktive Höhe-punkte dieser facettenreichen Präsentation wird der Themengarten 11 sein sowie der große Aktionstag am Sonntag 16. Mai. „Ziel sowohl der Initiative als auch der LGS-Aktivitäten ist es, die touristischen, medizinischen und sportlichen Attraktionen der Region bekannter zu machen. Wirtschaft für Bad Nauheim e.V. unterstützt diese Initiative und die Aktionen auf der LGS ideell, personell und finanziell“, erklärte Günter Wagner, Wirtschaft für Bad Nauheim e.V. „Mitgliedsunternehmen unserer Organisation engagieren sich zudem direkt bei der Planung und Durchführung einer mit der Landesgartenschau kooperierenden Gesundheitswoche im Sprudelhof“ sagte Wagner.
Die Steinfurther Rosenbetriebe haben anlässlich der LGS die Anlage eines Rosen-gartens in der Trinkkuranlage, die Aufschulung eines gemeinsamen Rosenfeldes mit mehr als 200 000 Rosenpflanzen an der Rosenchaussee auf dem Weg nach Steinfurth und einen gemeinsamen Themengarten am Goldstein geplant,“ so Eckhard Beutnagel vom Rosenbetrieb Beutnagel aus Steinfurth. „Die Landesgartenschau und das Rosenfest in Steinfurth im Juli werden ineinander übergehen“ erklärte er. Die örtlichen Gegebenheiten seien optimal und die Stadt Bad Nauheim als solche sei schon ein großer Anziehungspunkt. „Nun wird sie ihrem Namen „Perle der Wetterau“ ganz sicher wieder gerecht“ freut sich Beutnagel.
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