



[drucken]Datum: 21.09.2009
Was Ballack und Co. bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 einst nicht schafften, nämlich den Pokal im eigenen Land zu gewinnen, das soll den Frauen bei ihrer WM in zwei Jahren gelingen.
Damit dieses Vorhaben auch von Erfolg gekrönt sein wird, will die Region Bad Nauheim /Friedberg wieder ihren Teil dazu beitragen. Ähnlich wie im Jahr 2006, als die Nationalmannschaft von Saudi-Arabien die Kurstadt als Trainingsstandort erwählte, möchte man auch 2011 wieder ein Team in die Wetterau holen.
Dazu hat sich unter der Leitung von Günter Wagner, Geschäftsführer des Instituts für Sporternährung, ein «Initiativkreis Fußballweltmeisterschaft 2011» zusammengefunden, der das «Bad Nauheimer Sommermärchen aus 1001 Nacht» von 2006 wiederholen möchte. Vor Pressevertretern erläuterte Wagnerdas Projekt.
Da die Kurstadt mit ihrer erfolgreichen Bewerbung 2006 als Quartierstadt einer WM-Mannschaft weltweit auf sich aufmerksam machen konnte, wollen nun für 2011 weitere Partner aktiv werden. Darunter die Stadt Friedberg, die Gemeinde Ober-Mörlen, die Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH sowie weitere 15 Unternehmen und Verbände. Sie alle wollen dazu beitragen, die Region für den Frauenfußball und die WM 2011 zu begeistern. «Schließlich ist das Interesse an den Fußballerinnen immens gestiegen. Der Mädchenfußball ist das am stärksten wachsende Segment im DFB und auch im Wetteraukreis ziehen immer mehr junge Frauen die Stollenschuhe an», berichtet Trainer Hans-Jürgen-Zeeb von der Spielvereinigung 08 Bad Nauheim.
Aber nicht nur Zeeb ist davon überzeugt, dass 2011 ein erneutes Fußballfest in Deutschland gefeiert wird, sondern auch für den Bad Nauheimer Sportdezernenten und Ersten Beigeordnete Armin Häuser (CDU) sind die Voraussetzungen für ein derartiges Projekt in der Region wiederum optimal. «Bad Nauheim und Friedberg können neben vielfältigen Kultur-, Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten auf beste Trainingsbedingungen im Waldstadion und auf dem Burgfeld zurückgreifen», so der Stadtrat. Gleichzeitig könnten die Nachbarstädte dadurch enger zusammenwachsen.
Für die neue Initiative wurde das 2006er-Motto «Welcome to Bad Nauheim» erweitert auf «Welcome to Bad Nauheim / Friedberg». Das neue Logo mit den Silhouetten des Friedberger Adolfs-turms und des Bad Nauheimer Johannisbergs wird als eine der ersten Maßnahmen die Trikots der Spielvereinigung zieren.
Darüber hinaus werden neben einer eigenen Internet-Seite des Initiativkreises auch viele der rund 20 Mitglieder des Initiativkreises mit dem Logo auf eigenen Trikots sowohl für ihr Unternehmen als auch für die Bewerbung von Bad Nauheim und Friedberg als Gastgeberregion einer Nationalelf während der Frauen-WM 2011 werben. Gründe wie die kurzen Wege zu den Austragungsorten der WM-Spiele, die Erfahrung als Gastgeber und beste medizinische Betreuung durch die Sportklinik sprächen für die Bewerbung, betonte Wagner.
Ansprechpartner ist Günter Wagner, Telefon (0 60 32) 7 37 36, Infos im Internet: http://www.welcome2011.de
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Quelle: Frankfurter Neue Presse
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